Wie beginnen Kriege?

"Krieg beginnt in den Köpfen der Menschen", heißt es in der Charta – also im Gesetz der UNESCO. Die UNESCO ist eine Organisation die sich unter anderem um die Zusammenarbeit von verschiedenen Ländern kümmert.
Das soll heißen, dass Kriege bereits beginnen, wenn man sie im Kopf beim Denken akzeptiert. Also wenn man Gewalt als Mittel der Konfliktlösung okay findet.
Die bewusste Entscheidung zu den Waffen zu greifen und Waffen einzusetzen, spielt sich also in den Köpfen der Menschen ab. Diese Entscheidung wird von einer Regierung oder einem Herrscher getroffen.
Früher begannen Kriege mit einer offiziellen Kriegserklärung an den Feind.
Heute gibt es keine Kriegserklärungen mehr.
Da Kriege jedoch eigentlich verboten sind, benötigt man eine "gute" Begründung, um einen Krieg zu beginnen, denn sonst steht man vor der Weltgemeinschaft als Schurke da.
Es gibt zwei Begründungen, die häufig gebraucht werden:
- Krieg als Selbstverteidigung, wenn man sich bedroht fühlt.
Oder:
- Der Krieg soll Menschenrechte durchsetzten, weil diese vom bekämpfenden Feind missachtet werden.
Oft werden dann kleinere Attentate oder andere Gründe als Anlass für (einen längst geplanten) Krieg genommen.
Krieg hat es auch schon gegeben, weil Politiker falsch informiert waren und dachten, die anderen würden einen Angriff planen.
Nicht nur deshalb müssen Politiker sich ihrer Verantwortung bewusst sein.