Warum ist die Abschaffung von Kriegen so schwierig?

Krieg bringt viel Leid für die betroffene Menschen mit sich. Krieg ist auch durch das Völkerrecht geächtet. Dennoch war es bisher nicht möglich, ihn abzuschaffen.

Hierfür sind mehrere Gründe verantwortlich:

Jeder Mensch hat das Bedürfnis in Sicherheit zu leben. Menschen wollen sich wehren können, wenn sie angegriffen werden. Für viele ist Krieg zur Verteidigung in Ordnung.

Die Anführer von Gruppen oder die Regierungen von Staaten sind für die Sicherheit der Menschen verantwortlich. Manche denken, dass ein Angriff die beste Verteidigung sei. Deshalb sei es erlaubt den anderen anzugreifen, bevor dieser angreift. Dieses Denken und Handeln geht davon aus, dass man nur mit Waffen und Kampfbereitschaft die Probleme lösen kann.

Deshalb sagen viele von ihnen, wer Frieden wolle, müsse den Krieg vorbereiten. Sie gehen davon aus, dass man dem anderen nur das Schlechteste zutrauen könne. Sobald man mit den eigenen Rüstungsanstrengungen nachlasse, werde der Feind kommen.
Das ist aber falsch, man kann Frieden nicht durch Krieg erreichen. Wer Frieden will, muss den Frieden vorbereiten.

Menschen und auch Staaten haben oft unterschiedliche Interessen. Dies ist völlig normal und in Ordnung. Nur müssen sie lernen diese Interessen nicht durch Macht und Gewalt durchzusetzen. Denn es gibt auch die Möglichkeit miteinander zu reden, ein Gericht einzuschalten oder jemanden um Vermittlung zu bitten. Konflikte können also ohne Gewalt gelöst werden, aber dies braucht die Bereitschaft dazu.

Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Abschaffung von Kriegen so schwierig ist:
Mit Waffen und durch Kriege kann man sehr viel Geld verdienen. Es gibt deshalb immer auch Gruppen, die sich diese Verdienstmöglichkeit nicht nehmen lassen wollen.

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