Warum gibt es Kriege?

Es gibt kaum eine Zeit in der Geschichte der Menschheit, in der nicht irgendwo auf der Erde ein Krieg geführt wurde.
Dies bedeutet aber nicht, dass es in der Natur der Menschen liegt, Kriege zu führen. Denn für jeden Krieg gibt es bestimmte Gründe. Krieg wird von Menschen gemacht. Konflikte und Streit können deshalb von den verantwortlichen Politikern, Regierungen und Anführern auch ohne Krieg gelöst werden.
Kriege passieren nicht einfach. Dass ein Krieg stattfinden soll, wird bewusst entschieden. Wenn es Krieg gibt, dann haben sich die Leute die das sagen haben dafür entschieden, dass es Krieg geben soll.
Es sind die verantwortlichen Politiker und Anführer, die sich dafür entscheiden, lieber Gewalt anzuwenden, anstatt Verhandlungen zu führen und eine friedliche Lösung anzustreben.
Aber warum entscheiden diese Menschen sich dazu Kriege zu führen? Sie wollen mehr Macht, mehr Einfluss, mehr Reichtum oder mehr Bodenschätze für sich haben. Oder sie haben Angst ihre Macht oder ihre Freiheit zu verlieren.
Kriege hängen aber auch davon ab, wie das Zusammenleben in einem Land funktioniert: In Ländern, in denen alle Menschen mitbestimmen können, in denen es gerecht zugeht finden weniger oder keine Kriege statt.
In Ländern, in denen die Menschen unterdrückt werden und wo es viel Armut und Ungerechtigkeit gibt, gibt es mehr Gewalt und auch mehr Kriege. Wo Armut und Hunger herrscht, ist es schwierig Frieden zu halten.