Frieden machen

Die zwei Gefangenen

Einmal saßen einige Freunde von Herrn Balaban beisammen, da sagte einer: "Wir sind doch alle arme Hunde. Wir sollten einen Verein gründen, um uns gegenseitig zu helfen."

"Lasst mich in Ruhe mit Vereinen", sagte ein anderer. "Wenn jeder dafür sorgt, dass es ihm selber gut geht, dann wird es allen gut gehen."

Eine Weile stritten die Freunde, ob das wahr sei, was der letzte gesagt hatte. Dann fragten sie Herrn Balaban nach seiner Meinung. "Manchmal stimmt es, denke ich. Wenn zwei gleich starke Männer in den Nusshain gehen und Nüsse sammeln, dann ist es wohl besser, wenn jeder für sich sammelt. Denn würde jeder für den anderen sammeln, dann würden sie sich vielleicht denken: Ach, wozu soll ich mich plagen. Auch wenn ich mich noch so anstrenge, werde ich doch nur die Nüsse kriegen, die mein Partner gesammelt hat.? Und so werden sich vielleicht beide weniger anstrengen, als wenn jeder für sich gesammelt hätte, und beide werden weniger Nüsse haben. Aber oft sind die Schicksale der Menschen so miteinander verknüpft, dass jeder seinen eigenen Vorteil sucht und dabei den Schaden für alle vergrößert."

"Wie kann denn das sein?" fragten die Freunde.

Hier kannst du dir die komplette Geschichte herunterladen und ausdrucken.

 

Martin Auer

www.peaceculture.net/stories/2/18

© alle Rechte beim Autor.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Nicole und Julia

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