Schule und Alltag in Llangahua

Ein Dorfteil von Llangahua heißt El Salado. In El Salado gibt es eine Grundschule und eine weiterführende Schule, das Collegium. Die Kinder kommen aus einem großen Umkreis zur Schule. Manche kommen mit dem Esel oder mit dem Pferd, aber die meisten kommen zu Fuß.

Viele Kinder kommen ohne Frühstück zur Schule. Daher gibt es eine halbe Stunde Pause, in der sie eine warme Mahlzeit bekommen: Suppe oder Reis mit Gemüse. Dafür bringt jeder Schüler täglich etwas mit, zum Beispiel eine Rübe, eine Kartoffel oder eine Zwiebel.

In der Gemeinde leben nur zwei Lehrer, die anderen kommen aus der Stadt und fahren jeden Tag eine Stunde mit dem Bus zur Schule und am Nachmittag wieder eine Stunde zurück. In der Grundschule muss ein Lehrer drei verschiedene Klassenstufen gleichzeitig unterrichten. Da bleibt oft nicht genug Zeit um alles genau zu erklären. Wenn schönes Wetter ist, findet der Unterricht auch im Freien statt.

Die Schüler tragen Schuluniform. Die Mädchen tragen schwarze Röcke, weiße Blusen mit Stickereien und ein rotes Tuch zum Wärmen als Umhang. Die Jungs tragen schwarze Hosen, weiße Hemden und einen roten Poncho. Alle tragen einen Hut. In der Freizeit ziehen alle Gummistiefel an, da es durch den vielen Regen oft matschig ist.

In den letzten zwei Jahren wurde ein Fußballplatz aus Beton gebaut. Das Feld war oft zu matschig um Fußball zu spielen. Einen Spielplatz gibt es inzwischen auch. Arbeiten wie diese werden immer in sogenannten Mingas erledigt. Das sind Treffen, zu denen die Mitglieder der Gemeinde kommen, um zusammen die Arbeit zu erledigen.

Am Nachmittag müssen die meisten Kinder ihren Eltern zu Hause helfen: kochen, Wäsche waschen (von Hand, es gibt keine Waschmaschinen), die Tiere versorgen oder sich um ihre kleinen Geschwister kümmern. Jede Familie hat ein paar Tiere, zum Beispiel Kühe, Schweine, Schafe, Hühner oder Meerschweinchen. Hier ist noch alles naturbelassen, es gibt sogar noch Wölfe. Daher werden Tiere nachts von Hunden bewacht.

Die Leute versorgen sich durch ihre Tiere und das Gemüse, das sie auf dem Feld anbauen. Dienstags gibt es einen kleinen Markt auf dem sich die Leute aus der Umgebung treffen. Alle Menschen in Llangahua helfen sich gegenseitig. Da es kaum Autos gibt können die Kinder auf der Straße spielen und fühlen sich sehr wohl.

Nicole und Caro

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