Thema der Woche

Jahrestag des Friedensnobelpreises für ICAN

Genau vor einem Jahr wurde ICAN, die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der Friedensnobelpreis wird seit 1901 jedes Jahr am 10. Dezember in Oslo an Menschen oder Organisationen verliehen, die sich ganz besonders für den Frieden in der Welt eingesetzt haben.

Der Preis wurde von der Direktorin von ICAN und von einer Überlebenden entgegengenommen, die den Atomwaffenabwurf der USA auf die japanische Stadt Hiroshima erlebt hatte.

 

 

Foto: UN Photo / DB
Zerstörte Gebäude in Hiroshima nach dem Atombombenabwurf.

 

ICAN wurde 2007 gegründet. Inzwischen machen 532 Organisationen in 103 Ländern bei der Kampagne gegen Atomwaffen mit.

Das Ziel der Kampagne ist es, dass es weniger und schließlich gar keine Atomwaffen mehr auf der Welt gibt. Aktuell weiß man von neun Ländern, dass sie Atomwaffen besitzen: die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel, Nordkorea.

ICAN zeigt, welche schlimmen Folgen Atomwaffen haben können. Die Kampagne macht darauf aufmerksam, warum es für eine friedliche Welt wichtig ist, dass es keine Atomwaffen mehr auf der Welt gibt.

ICAN setzt sich auch dafür ein, dass möglichst viele Länder einen Vertrag über das Atomwaffenverbot unterschreiben. Mit dem Vertrag stimmen Länder zu, dass sie keine Atomwaffen testen, entwickeln, produzieren und besitzen dürfen. Bisher hat Deutschland den Vertrag noch nicht unterschrieben, denn dann müsste das Land die Atomwaffen, die auf dem Staatsgebiet lagern, entfernen. Auch die Länder, die Atomwaffen besitzen, noch nicht dabei. Bis heute haben aber insgesamt 69 andere Staaten den Vertrag unterschrieben. ICAN möchte Politiker und Politikerinnen aller Staaten dazu bringen, den Vertrag zu unterschreiben.

 

 

Nicole und Caro

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